Die Kooperation

”Qualität ist das
             Anständige”

Theodor Heuss

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Die Zahl der Patienten, die an Hirnleistungsstörungen leiden, nimmt ständig zu. Dies hat die Gesundheitspolitik veranlasst, der geriatrischen und gerontopsychiatrischen Rehabilitation besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Es handelt sich vorwiegend um
• Demenzen bei Alzheimer-Krankheit (ICD 10 F. 00)
• vaskuläre Demenzen (F. 01)
• dementielle Syndrome bei organischen Erkrankungen (F. 02) wie 
  z. B. bei der Parkinson-Krankheit, nach Schlaganfällen und/oder
  bei Schilddrüsenstoffwechselstörungen sowie
  Residualschizophrenien
  (F. 20.5) und Korsakow-Syndrome (F. 10.6)

Um das umfassende Angebot, das zur Behandlung und Betreuung Dementer unerlässlich ist, transparenter und im Sinne von Qualitätssicherung effizienter darzustellen, müssen Kooperationen mit leistungsstarken Trägern eingegangen werden. Auf unterschiedlichen Ebenen sollen hier unter dem Gesichtspunkt der Qualitätssicherung zur medizinischen und sozialen Rehabilitation Koordinierungen und Strukturierungen vorgenommen werden. Nur die Kooperation verschiedener Institutionen macht es möglich, im Anschluss an eine Diagnosestellung sowohl ambulant als auch stationär medizinisch erforderliche Rehabilitationsmaßnahmen parallel zur Akutbehandlung einzuleiten und anschließend eine nahtlose Betreuung herzustellen.

Bei der Durchführung geeigneter sozialer und therapeutischer

Maßnahmen nimmt die Differentialdiagnostik eine Schlüsselposition ein. Ohne die genaue Diagnose von Hirnleistungsstörungen können keine tagesstrukturierenden Maßnahmen, z. B. in einer Facheinrichtung für Gerontopsychiatrie, entwickelt werden. Hierfür ist es notwendig, ein flächendeckendes und gemeindenahes Netz von leistungsfähigen gerontopsychiatrischen Rehabilitationseinrichtungen auf der Grundlage einer abgestimmten Bedarfsplanung und -entwicklung zur Verfügung zu stellen.

Nach Diagnosestellung ist ein konkretes Rehabilitationsziel zu formulieren. Neben der Weiterversorgung des Patienten in der häuslichen Umgebung in Kooperation mit Familie, sozialem Dienst, Hausarzt (event. Facharzt)/Psychiater, einer möglichen Versorgung in einer Tagesklinik oder betreutem Wohnen in eigens hierfür geschaffenen Einrichtungen kann eine Weiterversorgung in einem Seniorenheim oder in einer gerontopsychiatrischen Facheinrichtung erfolgen.

Durch den Gesellschaftsvertrag der GEREON GbR kommt es zu einem Verbundsystem, dass eine qualitätsgeleitete Versorgung im geriatrischen und gerontopsychiatrischen Bereich optimieren und insbesondere auch Kriterien der Qualitätssicherheit erfüllen kann. Diese Maßnahmen führen - wie die Vergangenheit bereits gezeigt hat - neben einer optimalen, patientenorientierten Diagnostik, Behandlung und gerontopsychiatrischen Pflege zu nicht unerheblichen Kosteneinsparungen im Bereich der Diagnostik (u. a. Verzicht auf unnötige diagnostische Maßnahmen), eine Reduktion der Pharmakotherapie (inbesondere der Gabe von Psychopharmaka) und zu einer Minderung der Anzahl von Krankenhauseinweisungen, sowohl internistisch als auch gerontopsychiatrisch.

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Gesellschaft für Senioren- und Behindertenbetreuung KG
Haus Barbara | geschlossene Facheinrichtung für Gerontopsychiatrie
Haus St. Augustinus | Facheinrichtung für Gerontopsychiatrie

GESBE
Gesellschaft für Pflege und Betreuung KG Haus Grotehof | Fachabteilung Gerontopsychiatrie
Haus Grotehof | Fachabteilung Langzeitrehabilitation / Wachkoma

Gesellschaft für Pflege und Eingliederung KG Betreuungszentrum Zollverein | Fachabteilung Gerontopsychiatrie
Betreuungszentrum Zollverein | Fachabteilung Wiedereingliederung (SGB XII)
Gesellschaft für aktivierende Pflege und Betreuung KG Pflege- und Betreuungszentrum Hofaue
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